Dipl.-Psych. Dutkiewicz & Partner
Dipl.-Psych. Dutkiewicz & Partner   

Ablauf der Psychotherapie

 

Wir möchten Ihnen gerne einige Informationen zum Ablauf der Psychotherapie geben. Dazu werden wir folgende Punkte der Reihe nach erläutern: 

 

Allgemeines zum Ablauf der Psychotherapie

Eine Psychotherapie findet in der Regel in wöchentlichen Sitzungen a 50 Minuten statt. Es ist auch möglich größere Abstände zu wählen, zum Beispiel am Ende einer Behandlung, wenn es darum geht erzielte Behandlungserfolge im Alltag auch ohne therapeutische Unterstützung zu verwirklichen.

Verhaltenstherapeutische Behandlungen erstrecken sich auf 25 Sitzungen (Kurzzeittherapie) oder 45 Sitzungen (Langzeittherapie). In Ausnahmefällen genehmigen die Krankenkassen bis zu 80 Sitzungen für eine Psychotherapie. Die Dauer der Therapie hängt von dem Grad der Beschwerden, den Zielen der Psychotherapie und dem bisherigen Behandlungsverlauf ab. Wir werden in Rücksprache mit Ihnen die Dauer der Therapie abstimmen und bei der Krankenkasse beantragen.

 

Für den ersten Termin bei Ihrem Therapeuten, dem sogenannten psychotherapeutischen Erstgespräch, benötigen Sie eine Überweisung Ihres Hausarztes oder Ihres Psychiaters (bei Kostenübernahme durch die Kasse).

Darüberhinaus ist es wichtig, sicherzustellen, dass Ihre Beschwerden nicht durch eine körperliche Erkrankung verursacht werden. Hierfür erstellt Ihr Hausarzt Ihnen einen Konsiliarbericht. Den entsprechenden Vordruck erhalten Sie beim Erstgespräch. Die weiteren Beantragungen bei der Krankenkasse erfolgen in Absprache.

 

Das psychotherapeutisches Erstgespräch

Jede psychotherapeutische Behandlung beginnt mit einem Erstgespräch. Ihre Beschwerden und Ihr Anliegen können sie detailliert schildern. Im Rahmen des Erstgespräches wird  auch den Ablauf der Psychotherapie mit Ihnen ausführlich besprochen. Im Erstgespräch haben Sie die Möglichkeit sich einen persönlichen Eindruck von Ihrem Psychologen und der Therapiesituation zu verschaffen. Für den Erfolg einer Psychotherapie ist es wichtig, dass Sie sich während der Behandlung wohlfühlen. Viele Menschen erleben das Erstgespräch als sehr positiv und fühlen sich nach dem Gespräch erleichtert, Ihre Probleme ausgesprochen zu haben; anderen fällt es wiederum schwer dem Psychologen von den eigenen Problemen zu berichten. Beides ist völlig normal und kein Problem:

Eine Psychotherapie ist immer ein individueller Prozess, der sich Ihren Bedürfnissen anpasst. Ziel des Erstgespräches aus therapeutischer Perspektive ist es, einen Eindruck von Ihrem persönlichen Behandlungsziel, der Art, der Dauer und den möglichen Auslösern Ihrer Beschwerden zu bekommen. Nicht alle Details werden hier schon erläutert, sondern in den folgenden probatorischen Sitzungen.

 

Die probatorische Sitzungen

Die ersten fünf Sitzungen einer Psychotherapie werden probatorische Sitzungen oder Probatorik genannt. Sie schließen das Erstgespräch mit ein und dienen vor allem der Diagnostik.

  • Im ersten Schritt wird inhaltlich zunächst die Diagnose geklärt und die grundsätzliche Notwendigkeit einer Psychotherapie. Hier kommen neben dem therapeutischen Gespräch auch Fragebögen zum Einsatz.
  • Im zweiten Schritt erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Therapeuten eine biographische Anamnese. Hierbei werden alle relevanten Informationen aus Ihrer Biographie besprochen und deren Bedeutung für die bestehenden Beschwerden geprüft. So kann vom Therapeuten ein Erklärungsmodell erarbeitet werden, dass die Entstehung der Beschwerden leichter verständlich werden lässt.
  • Im einem dritten Schritt werden während der probatorischen Sitzungen typische Situationen besprochen, in denen Ihre Beschwerden auftreten. Dabei wird vor allem auf Ihre üblichen Verhaltensweisen, Ihre Gedanken, Bewertungen, Emotionen und körperlichen Beschwerden eingegangen. Auch die Reaktionen der Umwelt, sowie die Konsequenzen, die Ihr eigenes Verhalten auf Ihr persönliches Wohlbefinden hat, werden besonders beleuchtet. Hierdurch gewinnt der Psychotherapeut ein genaues Bild Ihrer Symptomatik und kann Ansatzpunkte für die mögliche Behandlung identifizieren.
  • Am Ende der probatorischen Sitzungen erhalten Sie eine ausführliche Rückmeldung über die Ergebnisse der Diagnostik. Der Therapeut bespricht mit Ihnen die Diagnose, erklärt Ihnen, wie es aus seiner Sicht zu den Beschwerden kommen konnte und schlägt einen konkreten Behandlungsplan vor. Sie entscheiden zum Abschluss der Probatorik, ob Ihnen der vorgeschlagene Behandlungsplan sinnvoll erscheint und ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit dem Therapeuten vorstellen können.

 

Der Antrag

Stimmen sowohl Sie als auch Therapeut nach der Probatorik einer Behandlung zu, so muss ein entsprechender Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden. In diesem Antrag beschreibt der Psychologe das erarbeitete Erklärungsmodell und erläutert, welche Therapiemethoden im Behandlungsverlauf zum Einsatz kommen sollen. Dieser Vorgang erfolgt anonymisiert. Um die Qualität der Behandlung zu sichern, wird die Therapie erst von der Krankenkasse genehmigt, wenn ein Gutachtergremium den Therapieplan des Therapeuten geprüft und für sinnvoll erachtet hat. Dieser Prozess dauert meistens zwischen zwei und drei Wochen. In dieser Zeit entsteht eine Pause im Therapieablauf. Bei behandlungsrelevanten Beschwerden können Sie von einer Bewilligung des Antrags ausgehen.

 

Die Behandlung

Die Behandlung  hängt nicht nur von dem Psychologen ab, sondern ist maßgeblich von Ihrem aktiven Mitwirken abhängig. 

Es ist wichtig, dass Sie zu jeder Zeit der Therapie wissen, weshalb bestimmte Schritte gemacht werden. Zweifel oder Unsicherheiten Sollten Sie ansprechen, so dass wir Behandlungsschritte wählen können, die nicht nur der Psychologe für sinnvoll hält, sondern hinter denen auch Sie als Patient stehen. An vielen Stellen der Behandlung ist hre aktive Mitarbeit gefragt in Form von Selbstbeobachtungen, Protokollen oder Übungen.

Ziel ist hierbei die Erarbeitung neuer Bewältigungsstrategien.

 

Ihr Befinden kann sich im Verlauf der Therapie auch einmal verschlechtern, da Sie neue Wege beschreiten, die Unsicherheit oder Angst auslösen können. Das kann eine natürliche Folge von Veränderung sein und bedeutet nicht einen Misserfolg. Eben diese Veränderung kann der erste Schritt der Besserung sein! Hier ist es Aufgabe des Psychologen, Ihnen Sicherheit und Orientierung zu geben. Die eigentliche Veränderungsarbeit liegt jedoch bei Ihnen. Sie sind daher besonders in solchen Situationen weiterhin gefragt, aktiv mitzuwirken. Das Ziel ist es, dass Sie am Ende selbstständig Einfluss auf Ihre Beschwerden nehmen können und wissen, wie Sie diese lindern oder auch beheben können.

 

Das Ende der Behandlung

Im Rahmen der Kostenzusage von der Krankenkasse, die sich meistens auf 25 oder 45 Sitzungen beläuft, können Sie und der Therapeut gemeinsam das Ende der Behandlung festlegen. Dies ist vor allem abhängig vom Erfolg der Behandlung. In den meisten Fällen wird die Behandlung am Ende ausgeschlichen. Das bedeutet, dass die Therapiesitzungen in größeren Abständen stattfinden, zum Beispiel 14-tägig. Hierdurch können Sie prüfen, ob Sie ohne therapeutische Unterstützung zurechtkommen. Sie haben dennoch immer die Möglichkeit zum wöchentlichen Rhythmus zurückzukehren.

 

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© Dipl.-Psych. Piero Dutkiewicz